Urlaubsfotos sind wohl das beste und vermutlich auch langlebigste Urlaubs-Souvenir, das du von deinem Abenteuer mitnehmen kannst. Tolle Urlaubsfotos erzählen Geschichten und laden zum Träumen ein.

Doch passiert es dir auch immer wieder, dass du dich – daheim angekommen – ärgerst, weil die Urlaubsschnappschüsse einfach nicht wirklich wieder geben können, wie atemberaubend der Sonnenuntergang war, wie köstlich die lokalen Spezialitäten schmeckten oder Details unkenntlich sind, weil deine Fotos einfach zu hell oder dunkel geworden sind?

Egal ob du mit deinem Smartphone, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera fotografierst: Mit diesen fünf Tricks für bessere Urlaubsfotos werden deine nächsten Reise-Fotos endlich ins richtige Licht gerückt und bekommen die Anerkennung, die ihnen zusteht.

1. Framing – Setze deine Reisebilder natürlich in Szene

Wenn du ein schönes Bild im Urlaub fotografiert hast, kann es dazu auserkoren werden, in einem Bilderrahmen zu landen. Doch was, wenn das Bild bereits einen eigen Rahmen hätte? ‚Framing‘ (vom engl. Wort Frame= Rahmen) ist eine beliebte Technik unter professionellen Fotografen und bedeutet, dass du dein gewünschtes Motiv bereits im Bild selbst mit einem natürlichen Rahmen betonst.

  • Nutze Bäume oder Äste als natürliche Leitlinien. Bonus: Durch sie erinnerst du dich sogar Jahre später noch zu welcher Jahreszeit du verreist bist.

2. Der richtige Bildausschnitt

Nichts ist frustrierender als einen passenden Passanten zu finden, um ein gutes Foto von einem selbst zu machen. Hat man eine vertrauenswürdige Person gefunden, die einem auch nicht mit der teuren Kamera oder dem Handy davon gelaufen ist, stellt man fest, dass das Bild SO ÜBERHAUPT nicht den Vorstellungen entsprochen hat.

Geschlossene Augen, abgeschnittene Gliedmaßen oder verdeckte oder unkenntliche Sehenswürdigkeiten sind nur die Spitze des Eisbergs. Um dieses Ärgernis zu vermeiden, und nicht ständig nur Selfies machen zu müssen, zu folgendes: Fotografiere den Bildausschnitt, den du dir wünscht.

  • Es gilt: umso klarer du deine Wünsche äußerst, umso genauer kann dein Gegenüber sie umsetzen.
  • Bevorzuge Passanten oder Touristen mit ‚großen‘ Kameras (zB Spiegelreflexkamera) um dich/deine Freunde zu fotografieren. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat sich diese Person mehr mit Fotografie-Stilmitteln (zB „Rule of Thirds“, „Framing“, etc ) auseinander gesetzt
  • Tu‘ was für dein Karma: Frage ob du den Gefallen erwidern kannst. Auch andere Touristen freuen sich, wenn sie ein schönes Urlaubsfoto mit nach Hause nehmen können.

3. Dokumentiere statt zu sammeln

Bist du ein Sammler? Das Ticket für das Museum, die Taxirechnung von dieser wilden Fahrt, dein Flugticket, der Flyer vom Theaterabend, das Kleingeld – all‘ diese Dinge sind Dinge, die dich an deinen letzten Urlaub erinnern. Und das ist wundervoll – doch musst du diesen „Krimskrams“ tatsächlich aufheben? Denn wenn du ehrlich bist, wie oft wirst du dir diese Dinge nochmals ansehen? Besser: Style ein hübsches Foto und erinnere dich auf diese Weise daran.

  • Überlege gründlich, wie wichtig dir diese Andenken sind und wie viele von solchen Dingen du schon in tiefen Kisten vergraben hast, ohne jemals wieder hinein zu blicken. Ein Foto ist eine tolle Alternative zum Altpapierstapel.

4. HDR – Der Tipp für Detailverliebte in jeder Wetterlage

HDR steht für High Dynamic Range und bedeutet, dass du zwei Bilder vom selben Motiv aufnimmst. Einmal stark überbelichtet und einmal stark unterbelichtet. Diese werden dann (entweder am Computer) oder automatisch durch die App übereinander gelegt. Dadurch erhältst du ein gut ausgeleuchtetes Urlaubsfoto.

  • App Empfehlung: Pro HDR (0,79€), da diese im Gegensatz zum reinen HDR Effekt/Filter in anderen Apps tatsächlich auch zwei Fotos aufnimmt, anstatt nur einen sehr künstlichen Filter über ein bereits bestehendes Foto zu legen.
  • Für das bestmögliche Bildresultat solltest du eine (sehr) ruhige Hand haben oder zum Stativ greifen.
  • Architektur oder Landschaften sind hierbei besser als Motive geeignet, da sie dir nicht, wie etwa spielende Kinder, verwackeln werden.

5. #Foodporn – aber richtig

Dass man im Urlaub (oder auch daheim) gerne mal sein Essen fotografiert und es mit der Welt zu teilen, ist schon lange keine Sensation auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram mehr. Trotzdem geschieht es immer wieder, dass das noch so köstliche Essen schnell unappetitlich und fad aussieht. Mit ein paar einfachen Tricks und Handgriffen kannst du Deine Essen-Fotos schnell aufpeppen.

  • Fotografiere aus der Vogelperspektive oder in einem 45Grad Winkel bei dem du den Teller anschneidest.
  • Tageslicht ist gegenüber künstlichen Lichtquellen immer den Vorzug zu geben. Im Restaurant also am Besten den Fensterplatz wählen.
  • Inkludiere Details wie Besteck, Speisekarte oder dein Getränk um dem Bild noch mehr Kontext zu geben.

Mit diesen Tipps und Tricks solltest du bestens gerüstet für deinen nächsten Urlaub sein. Wenn du deine Bilder auf Instagram postest, benutze den Hashtag #discoveryoursmile, sodass auch wir deine tollen Bilder bewundern können.