Gastblogger Richard Haderer über seinen ersten Cluburlaub:

Cluburlaub. All Inclusive. Das war für mich immer so auf-Tischen-Tanzen, gröhlen, saufen, rund-um-die-Uhr-Bespaßung und was weiß ich noch alles. Dazu sollte man vielleicht erwähnen, dass ichs nie gemacht habe und eigentlich auch niemanden kenne der es gemacht hat – oder zumindest nicht drüber redet. Nunja, dann kam der August 2013 und der CLUB MAGIC LIFE  Candia Maris Imperial in Kreta und alles war anders, aber erstmal von vorne:

Ich bin „individual-Urlauber“ – ich buche mir also einen Flug in ein Land und schau dann noch, ob ich eine kleine Familien-Pension finde oder ein schickes Hotel oder ein Apartment oder so. Dann flieg ich da hin und schau mir das Land an, lerne die Kultur kennen und genieße meine freie Zeit. Auch gerne mit Freunden gemeinsam oder nur mit meiner Frau. Zeiten ändern sich und plötzlich ist man Vater. Also ganz so plötzlich nicht, aber man hat das Gefühl es ist so ein „Ach-du-meine-Güte-wie-ging-das-so-schnell“-Moment. Mit so einem Baby ändert sich einiges, unter anderem auch die Urlaubsplanung. Wir haben überlegt, waren erstmal ein paar Tage in Kroatien. Mit dem Auto. In einem Apartment – da kann man nicht viel falsch machen, das ist wie zu Hause. Doch ein richtiger Urlaub musste her, so mit fliegen und Hotel und alles halt. Also ab zu GULET – „da bin ich richtig“ dachte ich mir und genau so war es. Ich habe einfach gesagt, was ich gerne hätte und dann kam der Vorschlag, der mit dem ich eigentlich nicht gerechnet hatte: „CLUB MAGIC LIFE, All Inclusive, Griechenland, Flug mit Austrian myHoliday“ – Hui. Club-Urlaub. Sofort hatte ich Bilder im Kopf, die aber nicht ganz dem entsprachen, was ich dann auf der Webseite gesehen hab. WOW, sieht eigentlich super aus – warum also nicht.

Schon bei der Ankunft am Flughafen wurden wir supernett von einer Dame der Austrian empfangen und mittels elektronischem Check-In hatten wir binnen Minuten einen Sitzplatz. Nicht irgendeinen sondern 1. Reihe – super fürs Baby und für uns – ich bin doch fast 2 Meter lang. Was ich noch nicht erwähnt habe: Das Baby ist gerade 1 Jahr alt geworden und fand den Flughafen irgendwie noch nicht soooo spannend. Beim Einsteigen in den Flieger wurde uns sofort ein Baby-Care-Paket überreicht, bestehend aus einem entzückenden Babybuch und einer Gummiente – das Baby war hin und weg. Austrian_Jet

Die nette Stewardess hat uns die Babyschwimmweste und den Babygurt gebracht und war auch gleich beim Anlegen behilflich. Was ich noch erwähnen sollte: Das Baby hat gerade geschlafen. In der Bauchtrage. An der Mama. War aber kein Problem: Gurt durchgefädelt bisserl rumgedingst und zack waren Frau und Kind sicher am Sitz festgeschnallt. Nach dem Start wurde die Kleine dann aber doch noch munter und hat mit ihren neuen Geschenken gespielt. Begeistert. Also wir alle 3. Sie von den neuen Spielsachen und wir Eltern vom Service. Austrian_Marie_Buch

Auf Kreta, sprich in Heraklion, gelandet ging es mit dem Bus zum Club. 15 Minuten Fahrzeit sind im Handumdrehen vorbei und man betritt die mächtige Halle mit der Rezeption des Clubs. Der Blick fällt gleichmal durch riesige Glasfenster im Hintergrund auf den Hauptpool und das dahinter liegende Meer. Urlaubsfeeling, schlagartig – so solls ja auch sein. Ein rascher, unbürokratischer Check-In und schon ist man am Weg Richtung Zimmer. In unserem Fall: Doppelzimmer Deluxe. WAHNSINN! Riesige Terrasse, mit Sitzgelegenheiten und Liegestühlen, Blick aufs Meer und richtig viel Platz. Moderne, sehr schöne Ausstattung, herrliches Bad und Badewanne auf der Terrasse. Jap, eine Badewanne. Im Zimmer hat außerdem ein Gitterbett für das Baby gewartet, mit entzückender Bettwäsche.

MagicLife_CandiaMaris_Zimmer_Deluxe

MagicLife_CandiaMaris_Zimmer_Deluxe_Bad

MagicLife_CandiaMaris_Zimmer_Deluxe_Terrasse

Natürlich mussten wir dann mal los den Club erkunden. Ich hab keine Ahnung, ob die Anlage groß oder klein ist, aber ich fand sie von der Aufteilung und Größe sehr angenehm. Man hat alles recht schnell zu Fuß erreicht, man musste keine großen Umwege gehen und verlaufen haben wir uns auch nicht ein einziges Mal. Nicht direkt. Als erstes gings an den Pool. Freie Liegen waren recht schnell gefunden und dann ab ins Wasser. Das Poolwasser war angenehm temperiert und auf der einen Seite 70 cm tief. Super wenn man mit einem kleinen Kind unterwegs ist, so können die Eltern gut stehen/sitzen und das Baby schwimmt rum. Es gibt übrigend 3 Pools – oder eigentlich 4 wenn man den Babypool mitrechnet. Der Hauptpool, der eben mehr so der Spielepool ist, einen Pool zum Schwimmen (mit Wasserball-Toren etc.) und einen Relax-Pool an dem es schön ruhig ist. Am Hauptpool läuft die Musik aus dem Magic Radio und die Animateure sind auch dort stationiert, sofern sie nicht gerade beschäftigt sind.

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 Das Entertainment im Club läuft übrigens sehr dezent ab – selten schreit irgendwer etwas rum oder so, es ist eher so, dass wenn man mal bei einer Aktvität dabei war, dann wird man angesprochen ob man nicht wieder mitmachen will, es geht jetzt los – finde ich super. Das gesamte Entertainmentteam ist generell super nett, viele sprechen Deutsch, jeder Englisch und alle haben Ahnung, was sie da tun bei den einzelnen Sportarten – man fühlt sich gut aufgehoben. Dem Baby war das ganze Programm noch recht egal, aber in 2 Jahren gehts dann los: Der Mungo-Club wartet. Da können die 3-6-jährigen Gäste richtige Abenteuer erleben. Egal ob verkleidet durch den Club hüpfen, Spiele aller Art oder Abenteuer – für Abwechslung ist gesorgt. Für die Erwachsenen gibts die klassischen Dinge: Beachvolleyball, Bogenschießen, zig Arten von Fitness, Spinning, Wasserball, usw. usw.

Mittags gibts immer ein Poolspiel. Sehr unterhaltsam. Ab und an folgt darauf noch etwas ganz Spezielles, wie einmal eine kleine Akrobatik-Show mitten im Pool.

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Das Baby war vom Pool ja schon begeistert, aber der Sandstrand hat ihm den Rest gegeben! Im Schatten von fixen Sonnenschirmen aus Holz/Stroh hat sie stundenlang rumgegraben, Sand von A nach B geschoben und Wellen kennen gelernt. Herrlich. Wir konnten daneben auf den Strandliegen relaxen und haben den angenehmen Wind genossen. Das Wasser ist angenehm warm und recht sauber. Ab und zu ist das Meer recht wild, dann wenn stärkerer Wind aufkommt, dann wird es auch etwas trüb, aber ansonsten ist es sehr sauber. Was ich übrigens auch nicht wusste: Der Strand gilt als Geheimtipp für Wind- und Kitesurfer, weil es immer gute Winde gibt – vorallem Nachmittags. Allerdings nichts für Anfänger hab ich mir sagen lassen. Der Club selbst bietet top Windsurf-Ausrüstungen an.

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Kommen wir zum Wichtigsten: Essen. Auch das war ein Punkt bei dem ich dachte „Naja“. Ich esse gerne und gerne auch gut. Da ist Buffet halt immer so eine Sache. Massenabfertigung, denkt man da, wie soll man da Qualität bieten? Wahnsinn, war ich überrascht. UNGLAUBLICH! Was die Küche da täglich leistet ist grandios! Eine riesen Auswahl an frischen Speisen, täglich neue Salatvariationen, Früchte, Nachspeisen, eine eigene Station für frische Kräuter, Salze, Gewürze, Öle, Fisch, Fleisch, Gemüse und und und und. Dazu gibts jeden Tag am Abend ein anderes Motto, somit gibts immer etwas Neues und hab ich schon erwähnt dass wirklich alles frisch gemacht wird? Keine Fertigprodukte etc. Der Chefkoch kann zu jeder Speise sagen was drin ist. Was super ist wenn man eine Unverträglichkeit hat. Meine Frau hat Zöliakie, kurz gesagt sie darf nichts essen wo Gluten enthalten sind. Also Weizen, Hafer, Roggen, Dinkel etc. Wenn man sowas hat MUSS man in diesen Club fahren! In der Früh gabs glutenfreie Crepes für sie, Brot, Abends mal Pizza, mal Mussaka, eigene Nachspeisen, etc. Der Chefkoch war immer sehr bemüht, alle wussten Bescheid und somit gabs auch für meine Frau immer super Essen! Sehr zu empfehlen!

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Auch das Service-Personal ist immer sehr nett, hat das Baby immer herzlichst begrüßt und uns jeden Wunsch von dem Lippen abgelesen, ohne aufdringlich zu wirken. Man fühlt sich einfach sehr gut bedient und bestens betreut – man kann abschalten und genau das sollte man ja im Urlaub machen.

Ich kann jedem nur ans Herz legen in diesen Club zu fahren, es ist eine Erfahrung wert, auch wenn man normalerweise nicht so der Club-Urlauber ist – zumindest hier ist es nicht so wie man sich das vorstellt, hier ist es einfach Urlaub, so wie es sein soll und zwar für jede Altersklasse und egal ob mit oder ohne Kinder.

Zum Abschluss gibts von mir noch ein kurzes Filmchen wie so ein typischer Tag im CLUB MAGIC LIFE Candia Maris abläuft, viel Spaß und danke fürs Lesen 😉

Hier geht’s zum Video.

 

Von: Gastblogger Richard Haderer – Intertainer, Moderator & Videoblogger, bloggt auf  www.hdrr.at/