Hand auf’s Herz – wer hat schon von Kappadokien gehört?

Auf Instagram hat Kappadokien in den letzten Jahren zunehmend Berühmtheit erlangt – denn wo auf der Welt kann man sonst jeden Tag den Flug von zahllosen Heißluftballons im Sonnenaufgang erleben? Mitten im Zentrum der Türkei liegt die Gegend, die neben den Heißluftballons vor allem für die einzigartig zerklüftete Landschaft berühmt geworden ist.

Entdeckt mit uns das Herz der Türkei, die magische Gegend von Kappadokien!

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Unsere Top 3 für einen unvergesslichen Aufenthalt in Kappadokien:

Tipp 1: Sonnenuntergang in Paşabağ

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Die bizarren Steinlandschaften Kappadokiens erkundet man am besten in Paşabağ zum Sonnenuntergang. Je tiefer die Sonne steht, desto längere Schatten werfen die bezaubernden Feenkamine – so heißen die Steinkonstruktionen in Kegel- und Pyramidenform, die überall in Kappadokien aus dem Boden ragen. Ihr vulkanischer Ursprung reicht Millionen Jahre zurück und in der Zwischenzeit wurden die Steinformationen auch zu Wohnraum umfunktioniert.

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Tipp 2: Ein privater Heißluftballonflug

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Flüge mit dem Heißluftballon gibt es in Kappadokien von zahllosen Anbietern und jeder rühmt sich mit den besten Kapitänen, dem tollsten Frühstück und dem exklusivsten Service. Hier buchen, was gefällt. Wer einen ganz besonderen Anlass, wie ein Hochzeitsjubiläum, alleine genießen möchte, der kann sich eine Ballonfahrt auch nur für sich buchen. Es ist zwar doch kostspieliger (für einen einstündigen Ballonflug zahlt man schon mal 1.500 Euro), zahlt sich aber definitiv aus!

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Tipp 3: Sonnenaufgang über dem Rose Valley

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Wer selbst keinen Heißluftballonflug bucht, kann die Ballons – im Sommer bis zu 150 an einem Tag – bei Sonnenaufgang beobachten. Die besten Aussichtspunkte gibt es beim Rose Valley. Dieses wird seinem Namen bei Sonnenauf- und -untergang auch wirklich gerecht und die Steine verfärben sich in tiefem rostrot bis pink.

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Weitere Tipps für Kappadokien

Beste Jahreszeit:
Vor Anbruch der Hauptsaison im Frühling (April/Mai) oder danach (Oktober).

Reisevorbereitung:
Plant lieber ein paar Tage Aufenthalt ein, da bei Schlechtwetter die Heißluftballonflüge auch abgesagt werden können. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag dort und konnten am Freitag fliegen, Samstag und Sonntag wurden aber alle Flüge wegen starken Windes abgesagt.

Essen:
Die zentralanatolische Küche in Kappadokien besticht mit frischem Gemüse (Tomaten, Oliven, Melanzani) und köstlichem Brot, hausgemachtem Käse und süßen Köstlichkeiten. Am besten geschmeckt hat es uns bei Sakli Konak in Uçhisar.

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Zum Abschluss ein wichtiger Tipp: Mietet euch unbedingt ein eigenes Auto – diese sind nicht teuer und machen euch unabhängig von Tourbussen. Taxis gibt es in Kappadokien nicht sehr viele!

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Text und Fotos von Marion Vicenta Payr / Ladyvenom