In San Francisco unterwegs: Alternativen zum Cable Car

Zu Fuß und mit Öffentlichen unterwegs! Nein, man fährt nicht immer Cable Car

Wer nach San Francisco kommt, wird schnell bemerken, dass es eine ganz besondere Herausforderung gibt. Die zahlreichen Hügel, mit ihren teils extremen Steigungen, sind selbst für Autos eine Anstrengung und sorgen zu Fuß für so manchen atemlosen Moment.

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Zu Fuß durch San Francisco

Ich musste nach meiner Ankunft hier erst einmal lernen, dass viele Strecken, die man zu Fuß zurücklegt, länger dauern als geplant, weil man zwischendurch immer wieder eine Verschnaufpause einlegen muss.

Gute Kondition ist gefragt, sonst kommt man schnell mal außer Atem. Zum Glück finden sich aber am Weg meist ausreichend Coffee Shops, in denen man sich kurz erholen und guten Kaffee probieren kann. Und die Anstrengung des Erklimmens eines Hügels wird oftmals mit einem unerwarteten und tollen Blick über die Stadt belohnt.

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Wer schließlich auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen will, der sollte sich – das ist mein persönlicher Tipp – nicht immer auf die genauen Zeitangaben von Anzeigen am Bahnsteig oder der Busstation und auf die Angaben von Google Maps verlassen. Diese sind hier eher eine Empfehlung.

Wer einen Termin hat, plant so besser noch ein paar Extraminuten ein. Wer hingegen Zeit sparen will, besorgt sich eine sogenannte Clipper Card, die man aufladen kann und mit der man den Fahrpreis immer gleich beim Einsteigen begleichen kann. Erhältlich ist sie an vielen unterschiedlichen Stellen, eine Übersicht findet sich online.

Übrigens, Busse und Straßenbahnen sind unter dem Namen Muni zu finden. Die Bahn, die auch nach Berkeley fährt, nennt sich Bart. Der Caltrain fährt ins Silicon Valley; wer nach Palo Alto, Menlo Park oder Mountain View will, steigt hier ein.

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In San Francisco kann man gut zu Fuß gehen, besonders Downtown sind die Entfernungen auch nicht zu groß. Wie in jeder anderen Großstadt empfiehlt es sich aber, auf gewisse Dinge zu achten. So sollte man besonders im Stadtteil Tenderloin aufpassen, besonders in der Nacht empfiehlt es sich dort nicht unterwegs zu sein.

Auch im Stadtteil Mission ist dies an vielen Ecken ähnlich und generell sollte man auch vorsichtig sein, wenn man Kamera, Smartphone und anderes offen mit sich herumträgt.

Wer sich für die Spaziergänge gerne ein Buch zulegen will, dem empfehle ich die City Walks San Francisco Übersicht über Spaziergänge, die besonders für alle, die mit San Francisco noch nicht so vertraut sind, gut geeignet ist.

Eine San Francisco Bucket List präsentiert außerdem viele Dinge, die man auf dem ein oder anderen Spaziergang miteinander verbinden kann. Eines aber gleich vorab: Nein, wer hier von A nach B will, fährt nicht täglich mit dem Cable Car. Das ist mehr den Touristen überlassen, denn die Route der Cable Cars ist eingeschränkt.

Wer das Fahren mit den Cable Cars aus Filmen kennt und sich darauf gefreut hatte, kann aber selbstverständlich dennoch eine Fahrt unternehmen.

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Meine liebsten Orte für Spaziergänge in San Francisco

  • Ocean Beach, um einfach am Strand entlang zu gehen und danach noch einen Abstecher in den gleich daneben gelegenen, riesigen Golden Gate Park zu machen.
  • Alamo Square, Hayes Valley und Castro: Von den berühmten Painted Ladies, den bunten Häusern mit Blick auf die Stadt, zu vielen kleinen Shops im Hayes Valley (das ist besonders im Sommer schön!), bis hin zu besonders großer kultureller Vielfalt im Castro.
  • Golden Gate Bridge, hier kann man entweder ein Fahrrad mieten und dann mit diesem auf die andere Seite fahren oder man nimmt sich einmal mehr Zeit und geht zu Fuß über die Brücke mit viel Geschichte. Die ideale Gelegenheit um sich den unzähligen Details der Konstruktion zu widmen.
  • Union Square und Market Street, hier kann man einen Shoppingspaziergang in zahlreichen bekannten Shops und auch in unterschiedlichen Einkaufszentren hinter sich bringen. Hier gibt es sogar einen Disney Store!

Bei Yelp und TripAdvisor finden sich noch weitere Walking Routen.

Und noch ein zusätzlicher Tipp: Es lohnt sich, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen. Wer regelmäßig nach unten und nach oben blickt, der hat viel zu entdecken. Am meisten hat man da sicher im Stadtteil Mission zu tun.

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Außerdem gibt es noch die Wild SF Walking Tours. Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert, aber bereits viel Positives darüber gelesen, weshalb sie auf meiner To Do Liste stehen. Das Video gibt einen ersten Einblick: