Jamaika – allein der Name der fernen Karibikinsel lässt uns grinsen. Palmengesäumte Strände, kristallklares Wasser und Reggae-Musik: unsere Vorfreude kennt keine Grenzen. Wir blicken aus dem Flugzeug-Fenster und erblicken außer Wasser nur Wasser. Endlich meldet sich der Pilot: Wir befinden uns im Landeanflug. Der Airbus zieht nach links und unter uns präsentiert sich die prächtige Küstenlandschaft. Unser Herz schlägt schneller. Bye bye, du kalter Winter in Österreich. Hallo Jamaika!

1. Seven Mile Beach

Türkisblaues Wasser trifft weißen Sandstrand. Sieben Meilen, also mehr als elf Kilometer, ist der wohl schönste Küstenstreifen Jamaikas lang. Kein Hotel darf hier die höchste Palme überragen – für uns also genau der richtige Ort nach einem langen Flug. Mit einem Cocktail in der Hand machen wir es uns auf unserem Badetuch gemütlich, stecken die Zehen in den feinsten Sand der Welt und lauschen dem Rauschen des Meers. Paradies gefunden!

2. Rick’s Cafe

Das Rick’s Café ist ein absolutes Muss für jeden Jamaika-Reisenden. Wer nicht hier war, war auch nicht in Jamaika, erzählt uns ein Taxifahrer. Schon Bob Marley soll hier aufgetreten sein. Heute ist der Ort vor allem für seine waghalsigen Klippenspringer bekannt. Aus bis zu 35 Metern Höhe werden Kopfsprünge, Saltos und Schrauben vorgeführt. Bei den Einheimischen sieht das sehr gekonnt aus, Touristen lassen sich von der gigantischen Höhe der Klippen schon eher einschüchtern. Wir verzichten auf den Adrenalin-Kick und warten lieber mit einem Red Stripe Bier in der Hand auf den Sonnenuntergang. Denn für diesen ist das Rick’s Café ebenfalls berühmt.

3. Mayfield Falls

„Jungle vibes“ gesucht? Dann werden euch die Mayfield Falls begeistern! Über eine wackelige Bambusbrücke gelangen wir in das tropische Naturparadies. Begleitet von Guide Wayne bahnen wir uns unseren Weg flussaufwärts. Zwei beeindruckende größere Wasserfälle und unzählige natürliche Pools gibt es hier. Die Hitze lässt uns nicht lange zögern: wir wagen den Sprung ins kühle Nass und gönnen uns eine Dusche unter den kaskadenartig hinabstürzenden Wasserfällen. Völlig durchnässt wartet am oberen Ende des Flusses schon unser Mittagessen auf uns: „Chicken Jerk“, Jamaikas Nationalgericht. Yummy!

4. Martha Brae River

Unser Floßkapitän nennt es Rafting, wir würden es eher als „romantische Bootsfahrt“ bezeichnen. Auf dreizehn zusammengebundenen Bambusrohren treiben wir den Martha Brae Fluss entlang und genießen die Stille des Dschungels. Das Wasser hier hat Trinkwasserqualität, erklärt uns unser Floßkapitän. Mit einem langen Bambusrohr navigiert er uns gekonnt durch die „Stromschnellen“.

5. Greenwood Great House

Das Greenwood Great Haus ist eines der historisch bedeutendsten Gebäude der Insel. Vor über 200 Jahren lebte hier die englische Poetin Elizabeth Barrett Browning. Das Haus ist voller Geschichte und von der Terrasse hat man einen unglaublichen Blick auf die Küste Jamaikas. Am liebsten wären wir gleich geblieben. Das Haus ist übrigens kein reines Museum, sondern wird seit den 60er Jahren von einem älteren Ehepaar bewohnt.

Unsere Hoteltipps für Jamaika

An tollen Hotels mangelt es Jamaika zweifellos nicht. Wir verbrachten zunächst zwei Nächte im ClubHotel Riu Negril und anschließend zwei Nächte im Riu Montego Bay. Gerade in letzterem hätten wir es noch deutlich länger ausgehalten. Unser absolutes Highlight war der Pool mit Blick auf den Strand.

Viel Spaß im Karibikparadies Jamaika!