Wer kennt sie nicht, die traumhaften Strandbilder von den Malediven – Türkisblaues Meer, weiße lange Sandstrände, Palmen und keine Menschenseele. Doch vor allem die Unterwasserwelt zieht die Reisenden an – Tipps für den Tauchurlaub auf der ganzen Welt haben wir natürlich auch für euch.

Für Taucher bieten die Malediven alles, was das Herz begehrt. Von leichten Tauchgängen am Hausriff für Anfänger, bis hin zu anspruchsvollen Strömungstauchgängen für Fortgeschrittene, heute bekommt ihr Tipps vom Profi Christian Redl:

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Christian Redl ist ein österreichischer Apnoetaucher und stellte bis dato neun Weltrekorde im Freitauchen auf, von denen er aktuell noch drei hält. Er erzählt uns heute etwas über die Unterwasserwelt der Malediven und er hat auch ein paar Tipps zum Schnorcheln parat.

Tauchen auf den Malediven

1998 kam es auf den Malediven zu einer Korallenbleiche, ausgelöst durch die Meeresströmung El Nino. Allerdings haben sich die Riffe in der Zwischenzeit wieder erholt und dem Tauchmekka steht nichts mehr im Wege. Die Tauchbasen bieten Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse an. Tauchgänge werden entweder am Hausriff gemacht oder man fährt kurze Distanzen mit dem Boot. Es gibt Wracks zu erkunden und eine Vielfalt an Meeresbewohnern, egal ob groß oder klein. Ein Highlight ist sicher eine Begegnung mit einem Manta oder Walhai. Bei Tauchplätzen mit dem klingenden Namen Warren Thilla gibt es eine fast 100% Garantie für Grauhaie, wo gibt’s so etwas sonst …

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Schnorcheln auf den Malediven

Aber nicht nur für Taucher sind die Malediven ein Paradies. Auch Schnorchler kommen auf ihre Kosten. Schon beim Umrunden der Insel kann man sehr vieles entdecken: Korallen, Fische, Babyhaie, Rochen, … Und alles bei einer sehr angenehmen Wassertemperatur.
Leider können die wenigsten richtig Schnorcheln. Gerätetauchen muss gelernt sein, ohne einen Kurs geht nichts. Beim Schnorcheln sieht das ganz anders aus, man kauft sich Maske, Schnorchel und vielleicht noch Flossen und ab gehts damit ins Wasser. Nach kurzer Zeit sieht man jedoch nichts mehr, weil die Masken beschlagen ist, man schluckt ständig Wasser, mit den Flossen ist es ein Kampf und ohne erst recht. Und wenn man dann auch noch versucht hinunter zu tauchen, schmerzen die Ohren. Dabei wäre es so einfach! Man muss nur wissen wie …

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Tauchtipps vom Profi Christian Redl

Tipp 1: die Taucherbrille

Bevor man ins Wasser geht sollte man in die noch trockene Tauchermaske spucken und diese anschließend mit Wasser auswaschen. Das verhindert das Beschlagen der Maske und man sieht etwas von der schönen Unterwasserwelt.

Tipp 2: der Schnorchel

Man sollte den Schnorchel soweit wie möglich hinten am Maskenband montieren, denn ist der Schnorchel vorne montiert und man blickt unter Wasser, ist der Schnorchel schief nachvorne geneigt und wenn die erste Welle kommt, schluckt man gleich ein bisschen Meerwasser. Ist der Schnorchel jedoch der höchste Punkt, geht die Welle einfach drüber.

Tipp 3: die Flossen

Man sollte eigentlich nie ohne Flossen ins Meer schnorcheln gehen. Schon bei der kleinsten Strömung oder bei leichtem Wellengang haben wir sonst Mühe dagegen anzuschwimmen. Die Flossen ermöglichen einen einfachen und effizienten Vorwärtsschub und dadurch mehr Spaß und Sicherheit.

Tipp 4: Druckausgleich

Je tiefer man taucht, desto größer wird der Wasserdruck und man spürt es auf den Ohren. Man muss einen „Druckausgleich“ durchführen, dieser funktioniert ganz einfach: Nase zuhalten, durch die Nase versuchen auszuatmen, das kann nicht funktionieren, wir halten diese ja zu, deshalb wird die Luft zurück ins Ohr gepresst und wir haben erfolgreich einen Druckausgleich durchgeführt. Dieses Manöver müssen wir solange wir tiefer gehen immer wieder machen. Beim Auftauchen geht das Ganze von alleine.

Tipp 5: Allgemeines

Sollte man etwas unter Wasser entdeckt haben und will man abtauchen und es näher betrachten  – Tief Luft holen, den Schnorchel aus dem Mund nehmen und abtauchen. Je entspannter das ganze passiert, desto länger und schöner werden die Ausflüge in die Unterwasserwelt. Nimmt man den Schnorchel aus dem Mund muss man beim Auftauchen nicht mehr das Wasser hinausblasen und kann stattdessen ganz normal atmen ohne Wasser zu schlucken.

Wichtig ist, dass wir die Natur respektieren und weder Lebewesen noch Korallen angreifen. Das Ökosystem Meer ist empfindlich und manche Lebewesen können sich auch wehren. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Tauchen oder Schnorcheln auf den Malediven und viele schöne Abenteuer.

Hoteltipp für die Malediven

Tauchen und Schnorcheln im eigenen Hausriff im Robinson Club Maldives – was gibt es Schöneres!

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