Vielen Dank an unseren Facebook Fan Rene Strobl für diesen Reisebericht über Prag.

Schön und sonnig liegt Prag an dem im Morgengrauen von herbstlichen Nebelschwaden überzogenen Fluss Moldau. Einst der Sitz von Kaiser Karl dem Vierten und später Teil der Kommunistischen Sowjet-Herrschaft, ist Prag eine Stadt die Alt mit Modern perfekt kombiniert. Meine Reise begann sehr früh in Graz und eine Acht Stunden dauernde Reise über Wien, Breclav und Brno sollte mich nach Prag führen.

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Warum Prag?

Einerseits, weil die Boston Bruins und die Phoenix Coyotes – zwei Teams der Amerikanischen Profi-Eishockey-Liga NHL – in Prag die Klingen kreuzen würden, andererseits weil ich schon viel über die Schönheit der Stadt am Fluss gehört habe.

Zu Mittag erreichte ich den Bahnhof Praha Hlavni Nadrazi und war zuerst ziemlich Planlos. Der Ticketautomat wollte nicht,was ich wollte. Die nette Dame an der Touristen Information half mir sogleich,erklärte mir den Weg zum Hotel und gab mir den Tipp zwei mal 24 Stunden Tickets zu erwerben für jeweils 100 Kronen,da dies billiger als 72 Stunden wäre und das ganze noch im guten Deutsch! Echt Lobenswert.

Somit begab ich mich dann zur Straßenbahn und war sofort fasziniert von der Stadt Prag. Alte Gebäude und moderne Häuser standen nebeneinander und ergänzten sich. Selbiges beobachtet man im Straßenverkeher und bei öffentlichen Verkehrsmitteln, als wäre Prag ein Sammelplatz für Technik der letzten Jahrzente geworden.

Das Hotel Union in der Nähe der Festungsanlage Vysehrad lag direkt an einer Straßenbahnstation und war in einem schönen Gebäude einquartiert. Auch im Inneren wirkte das Hotel äußert anmutig und entsprach durchaus einem 4 Sterne Hotel. Jedoch auch hier sehr freundliche Menschen, die mehrere Sprachen gut beherrschen und auch hilfsbereit Tipps geben.

Hradschin: die Prager Burg

Nachdem ich mein Zimmer mit meinem Gepäck verunstaltet habe, hab ich die Stadt auf eigene Faust erkundet. Die Prager Burg dominiert das Stadtbild und trohnt über dem Regierungsviertel. Wenn man es nicht besser weiss, spaziert man zur Burg hinauf. Man kann jedoch auch die Straßenbahn nehmen und runterspazieren, dies wäre der angenehmere Weg gewesen, ein bisschen Bewegung schadet aber nicht. Der Ausblick lohnt sich wahrlich. Man kann über weite Teile der Stadt blicken und sieht wie kontrastreich die Stadt aufgebaut ist,einfach ein atemberaubender Anblick,den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Prager Altstadt

Danach spazierte ich durch einige schöne Gassen der Altstadt, die Graz, Wien und Triest zum Verwechseln ähnlich sehen, man merkt, dass die Städte zur selben Zeit ihre Größe erlangten und vom damaligen Bild eindeutig geprägt wurden. Prag besteht aus mehreren Teilen, mit eigenen Rathäusern, alten Palais und vielen Türmen und Kirchen, die man bei einem langen Spaziergang in der Herbstsonne alle entdecken kann, die wichtigsten Orte kann man an einem Nachmittag erkunden und man wird begeistert sein. Am zentralen Punkt der Stadt kann man ein schönes Glockenspiel beobachten, am Wenzelplatz trifft moderne auf Tage aus alter Zeit. Prag hat viele Gesichter und jeder kommt auf seine Kosten.

Das Herzstück meiner Reise führte mich zur Modernen O2-Arena im Osten der Stadt. Zum Spiel der beiden NHL-Teams kamen an den zwei Spieltagen insgesamt 30.000 Menschen aus ganz Europa, ein Bild das zu Prag passt. Prag war und ist eine Weltstadt. Wer Prag nicht kennt,der hat etwas verpasst. Wer Prag kennt, der liebt es!

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