Stockholm ist eine dieser Städte, die so zurückhaltend grandios sind. Hier sind alle ein bisschen cooler, ein bisschen schöner, ein bisschen entspannter. Und genauso ist die Stadt. Und wir, wenn wir dort sind, naja wir probieren es zumindest. Und zwar so:

1. City Bikes

Ich liebe es, mit dem Rad zu fahren. Aber auch für alle jene, die sonst nicht so oft mit dem Rad fahren, in Stockholm ist es eine Empfehlung. Das Ausborgen der Citybikes ist leicht: Einfach einen 3-Tages-Pass kaufen (kostet 165 Kronen, etwa 17 €) – gibt es in allen 7eleven Supermärkten und in vielen Hotels – und los geht es. Bei den 140 gut über die Stadt verteilten Rad-Stationen einfach die Karte hinhalten, Rad nehmen, losfahren.

Einzige Ausnahme: Gamla Stan, die Altstadt. Da stellen wir das Rad ab und gehen zu Fuß durch die Gässchen und überlegen, ob es übertrieben ist, jedes Haus zu fotografieren.

Stockholm_Altstadt_Gamla Stan

altstadt_gamla-stan

2. Fotografiska

Stockholm hat viele tolle Museen, wir entscheiden uns für das Fotografiska. Das Backsteingebäude direkt am Wasser ist eines der größten Museen für zeitgenössische Fotografie. 4 große Ausstellungen und über 20 kleinere gibt es jährlich zu sehen. Uns so nebenbei hat man vom Café aus einen der besten Ausblicke auf die Stadt.

Stockholm_Fotografiska

Falls ihr zu Mittagzeit dort seid und gerne vegetarisch esst, schaut ins Hermans gleich um die Ecke. Das Lunch-Buffet ist riesig, für einen Fixpreis kann man essen so viel man möchte, StudentInnen zahlen die Hälfte. Und auch hier genießt man im Garten einen phänomenalen Blick über die Stadt.

Stockholm_Restaurant Hermans_vegetarisch

3. Ausflug nach Djurgarden

Wie grün Stockholm ist, zeigt ein Ausflug auf die Insel Djurgarden. Wir sind auch hier mit dem Rad hingefahren, das ist dann aber schon bissl anstrengender, weil da geht es auch mal auf und ab. Und die Citybikes sind super, aber eher schwer. Man kann auch gemütlich mit der Fähre von Gamla Stan/Slussen kommen. Hier findet ihr das Skansen Open-Air Museum, Abba Museum, Vasa Museum und einen Vergnügungspark.

Warum wir aber eigentlich dort waren, war ein Tipp einer Freundin, ihr Lieblingsplatz. Danke Mela 🙂 Er ist so großartig, am liebsten möchte man ihn gar nicht weitersagen, ich verrat ihn euch trotzdem: Das Rosendals Trädgard, ein traumhaft schöner Ort, den die Stockholmer an sonnigen Tagen lieben. Die Mehlspeisen kommen aus der eigenen Bäckerei, das Gemüse aus dem eigenen Garten und Schatten spenden die Obstbäume. Unbedingt auch in die Boutique schauen. Achtung: Das Café hat montags geschlossen.

Stockholm_Rosendal Gardens

Rosendal Gardens ©Djurgarden_Photo_Jeppe_Wikstrom-mediabank.visitstockholm.com

4. Fika & Zimtschnecken

Fika ist etwas typisch Schwedisches. Es bedeutet so etwas wie, sich Zeit für einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu Essen nehmen. Am besten für Zimtschnecken, für die ist Stockholm bekannt.

Stockholm_Fika

Stockholm_Fika_Zimtschnecke

Die Kanebullar sind klebrig süß, haben wohl Tausend Kalorien und schmecken genauso traumhaft. Geben tut es sie überall, mir haben sie besonders in der Bäckerei(kette) fabrique geschmeckt. Wer Zimt nicht mag, für den gibt es auch Versionen mit Kardamom oder Vanille.

Stockholm_Fika

5. Hip in Södermalm

Stockholm ist hip, besonders in Södermalm – dem ehemaligen Arbeiter-Viertel –  und da besonders in SoFO, die Straßen südlich der Folkungatan.

Stockholm_Södermalm

Södermalm ©Staffan Eliasson – Mediabank.visitstockholm

Mit kleinen Shops wie Grandpa oder Coctail deluxe, vielen netten Cafés und trendy Lokalen fürs Abendessen und danach. Stadtplan einpacken, durchspazieren und sich superhip fühlen.  Und für die Filmfans – Greta Garbo ist hier aufgewachsen.

Grandpa Foto: MIKAEL SJOBERG / www.photojournalism.se

Grandpa
Foto: MIKAEL SJOBERG / www.photojournalism.se

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Beitragsbild: ©Trygg_mediabank.visitstockholm.com