Sri Lanka: 7 Dinge, die man gesehen haben muss

Sri Lanka ist ein Geheimtipp. Noch. Nach Jahrzente langem Bürgerkrieg und der Zerstörung durch den Tsunami, hat sich das Land in den vergangenem Jahren dem Tourismus geöffnet. Tolle Hotels sind entstanden, eine Schnellstraße, Sehenswürdigkeit wurden herausgeputzt. Und die Entwicklung geht weiter. Immer neue Hotels entstehen, Straßen werden ausgebaut. Es wird in zehn Jahren auch noch grandios sein. Richtig schön ist es aber jetzt.

Sri Lanka befindet sich im Indischen Ozean. Genau da…

Was man wissen sollte:
  • Hauptstadt: Colombo. Dort ist auch der internationale Flughafen
  • Einwohner: Über 20 Mio.
  • Währung: Sri Lanka Rupie
  • Sprache: Singhalesisch, Tamil, Englisch
  • Optimale Reisezeit: Irgendwie immer
    Ostküste: Mai bis Oktober
    Westküste: November bis März

  • Nationalspeise: Rice&Curry, Curry, Curry – in 1000 Varianten
  • Stehen Sehenswürdigkeiten am Programm, ist eine lange Hose/Rock Pflicht.

1. Wer Sri Lanka sagt, muss auch Elefant sagen

Tipp: In den Jeep und eine 3-4stündige Safari machen (z.B. im Minneriya Nationalpark). Das kann übrigens schon mal zu einem kleinen Abenteuer inkl. Im-Schlamm-Steckenbleiben führen, die Rettung dauert aber nur ein paar Minuten.

  • Elefanten_Minneriya Nationalpark_Sri Lanka
  • Elefanten_Minneriya Nationalpark_Sri Lanka
  • Safari_Minneriya Nationalpark_Sri Lanka

2. Sigiriya Felsen – bitte einmal hinauf

Die Felsenfestung Sigiriya liegt auf einem 200 Meter hohem Monolith und gehört zu den wichtigsten Kulturschätzen des Landes. Übersetzt bedeutet es Löwenfelsen. Die Löwentatze ist auf mittlerer Höhe auch gut zu sehen. Wer ganz nach oben möchte, sollte schwindelfrei sein, Wendeltreppe zu den Wolkenmädchen, enge Stufen, nichts für schwache Nerven. Der Ausblick ist dann aber genial.

  • Sigiriya Felsen_Sri Lanka
  • Wendeltreppe_Sigiriya Felsen_Sri Lanka
  • Weg_Sigiriya Felsen_Sri Lanka
  • Felsen_Sigiriya Felsen_Sri Lanka
  • Sigiriya Felsen_Sri Lanka
  • Hölenmalerei_Sigiriya Felsen_Sri Lanka

3. Buddha

Nach Sri Lanka zu fahren ohne eine Buddhastatue zu sehen, ist unmöglich. Sie sind überall, am Straßenrand, im Tempel, groß, klein, aus Stein, manche angeblich aus purem Gold. Besonders schön sind riesigen Steinbuddhastatuen in der ehemaligen Königsstadt Pollonnaruwa.

  • Buddhastatue_Sri Lanka_Pollonnaruwa
  • Buddhastatue_Sri Lanka_Colombo
  • Buddhastatue_Sri Lanka_Pollonnaruwa
  • Sri Lanka_Pollonnaruwa_Buddhastatue
  • Sri Lanka_Pollonnaruwa_Buddhastatue

4. Der Zahntempel in Kandy

Kandy ist geistiger und religiöser Mittelpunkt Sri LAnkas. Der Zahntempel Sri Dalada Maligawa ist eines oder vielleicht sogar DaS größte buddhistische Heiligtum. Warum Zahntempel? Weil eben dort der Überlieferung nach ein Zahn Buddhas aufgehoben wird, gehütet wie ein kleiner Schatz. Täglich gibt es Abends eine kleine Zeremonie, wo der Zahn gezeigt wird, naja also die Dagobe, worin er aufbwahrt wird. Ein absolutes Erlebnis.

  • Zahntempel_Sri Lanka_Sri Dalada Maligawa_Kandy_Buddha
  • Zahntempel_Sri Lanka_Sri Dalada Maligawa_Kandy_Buddhastatue
  • Zahntempel_Sri Lanka_Sri Dalada Maligawa_Kandy_Mönche
  • Zahntempel_Sri Lanka_Sri Dalada Maligawa_Kandy
  • Zahntempel_Sri Lanka_Sri Dalada Maligawa_Kandy

5. Don’t miss Colombo

Die Hauptstadt, Ankunftsort aller Reisenden, wird von vielen links liegengelassen. Zu Unrecht. Denn die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Metropole entwickelt. Lokale, Cafés, Geschäfte entstehen, viele Viertel wurden aufgewertet. Ein schöner Tipp ist das Dutch Hospital, einst ein Spital, jetzt pulsierender Punkt. Dort unbedingt ins Ministery of Crab gehen. Für Sri Lanka schon eher teuer, aber wer Meeresfrüchte mag, wird es dort lieben.

  • Sri Lanka_Colombo_Verkehr
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6. Mit dem Zug durch’s koloniale Hochland

Von 1803 bis 1945 war Ceylon eine britische Kolonie. Die Engländer haben vor allem das angenehme Klima des Hochlands geschätzt. Ein besonders schöner Weg die kolonialen Spuren zu entdecken ist eine Fahrt mit dem Zug. Die Eisenbahnstrecke ist nämlich noch intakt. Kandy – Nuwara Eliya – Ella ist die klassische Strecke. Sanft (oder auch bissl weniger sanft) schaukelt man so durch die Teeplantagen, hinauf ins Hochland, saftig grün ist es hier. Stopps in Nuwara Eliya und Ella sind empfehlenswert, vielleicht ja zur Teatime ins Grand Hotel oder ein Spaziergang im Victoria Parc – ganz britisch eben.

  • Zugfahrt_Sri Lanka_ Kandy - Nuwara Eliya - Ella
  • Zugfahrt_Sri Lanka_ Kandy - Nuwara Eliya - Ella
  • Sri Lanka_Zug

7. Beachtime

Die Strände in Sri Lanka sind paradisisch. Schöne, feinsandige Buchten, von Palmen gesäumt und perfekt für Surfer/innen. Oft hat man eine Bucht ganz für sich. Der Wellengang ist nur etwas für Geübte. Schwimmen wird schnell zum Tauchen. Ein Spaß ist es jedenfalls. Und dann der Sonnenuntergang – ja also der ist nur noch kitschig.

  • Sri Lanka_Straende_Strand_Bucht
  • Sri Lanka_Straende_Strand_Bucht_Kokosnuss
  • Sri Lanka_Straende_Strand_Bucht_Palmen
Danke an Mister Lama, der mir sein geliebtes Land gezeigt hat. Es war mir eine Ehre.

Sri Lanka_Teeland_Tee

Fotos: (c) Florian Albert

Sri Lanka: Rundreisen & Hotels