Ab 2. Juli sind die besten Rennradfahrer der Welt auf den Straßen Frankreichs unterwegs. Das hat für die Fahrer selbst wenig mit Urlaub zu tun, zieht aber Fans aus aller Welt an, die den Tross quer durch Frankreich begleiten. Neben rasanten Sprints und Bergetappen hat die Tour auch optisch einiges zu bieten. Die Landschaft Frankreichs reicht von den Sonnenblumen- und Lavendelfeldern der Provence bis hinauf zu den majestätischen Gipfeln der Alpen. Grund genug für uns die Hot Spots entlang der Route 2011 unter die Lupe zu nehmen und euch die besten Reisetipps entlang der Strecke zu geben.

Tour de France

Die Highlights der Tour de France 2011

4. Etappe: Mur de Bretagne
Auf der 4. Etappe der Tour de France geht es zum ersten Mal bergauf. Die Fahrer müssen die Mur de Bretagne erklimmen, einen kleinen, steilen Anstieg der auch Breton Alpe d´Huez genannt wird. Besonders interessant ist dieser Abschnitt aber nicht nur wegen der Bergankunft, sondern weil die Bretonen am Vortag das Nachtfest, das fest noz, feiern. Essen, trinken, singen und tanzen – wer es am nächsten Tag noch mit dem Rad auf die Mur de Bretagne schafft, Chapeau!

12. Etappe: Luz Ardiden
Ein spezieller Tag für die Franzosen. Am 14. Juli wird der Sturm auf die Bastille gefeiert. Soetwas wie der französische Unabhängigkeitstag. Entlang der Strecke wird gepicknickt, die Stimmung ist an diesem Feiertag besonders gut. Die Etappe selbst verspricht auch Spannung. Der Tourmalet Pass ist einer der mythischen Pässe in den Pyrenäen. Spanische und französische Fans werden zu Hunderttausenden den Anstieg zu einem Sportfest verwandeln.

13. Etappe: Lourdes
Kitsch as Kitsch can. Der heilige Ort Lourdes ist Anziehungspunkt für Pilger aus der ganzen Welt. Hier gibt es allerlei Devotionalien zu kaufen, von blinkenden Kreuzen über beleuchtete Madonnen bis hin zum heiligen Wasser von Lourdes. Trotzdem, ein durchaus sehenswertes Spektakel. Das Ziel der Etappe ist etwas oberhalb des Ortes bei der berühmten Grotte. Nachdem zuerst der Col de Aubisque, ein schwerer Pass, am Programm steht, werden die Fahrer im Ziel wohl geschlossen ein Kreuz schlagen.

14. Etappe: Plateau de Beille
Hier fällt eine Vorentscheidung auf den Tour Sieg. Auf diesem Anstieg konnte einst Marco Pantani in einem epischen Fight Jan Ullrich deklassieren. Vor der finalen Bergankunft stehen fünf weitere Pässe am Programm. Nach der Etappe bietet der Süden Frankreichs einiges an Programm. Mein Tipp ist Avignon, die ehemalige Papststadt in der Provence. Schöner geht´s kaum.

18. Etappe: Galibier
Der Col de Galibier ist eines der Highlights der Tour de France 2011. Dieser Pass ist ein Mythos. Heuer endet die Etappe erstmals auf der Passhöhe und führt nicht wie sonst ins Tal. Es ist die höchste Bergankunft, die jemals bei der Tour de France am Programm stand. Spektakulär auch die Anfahrt zum Ziel. Der Col Agnel ist der höchste Punkt der Frankreich Rundfahrt auf 2744 m über dem Meer. Die 18. Etappe ist wohl mit Abstand die härteste auf dem Weg nach Paris.

19. Etappe: Alpe d´Huez
Nachdem auf Etappe 4 das kleine Alpe d`Huez bezwungen wurde, steht am 22. Juli das Original am Programm. Die 14 Kilometer hinauf zum Skiort stellen die Tour de France pur dar. Die Fans verwandeln die Straße mit ihren Kehren in ein Radsport Mekka. Als Radfahrer muss man einmal mit dabeigewesen sein, wenn sich die Profis den ultimativen Fight liefern. Der Etappensieger geht ein in die Annalen des Radsports.

21. Etappe: Paris
Nach drei harten Wochen ist es soweit. Der Sieger steht bereits fest. Die Etappe nach Paris ist ein feierliches Schaulaufen aller Akteure, die es bis hierher geschafft haben. Während der Fahrt wird im Bummeltempo mit einem Glas Champagner angestoßen, bevor es nach Paris geht. Hier steht nochmals ein spannendes Finale am Programm. Rund um die Champs Elysees geht es mehrmals, bevor im Schatten des Eiffelturms der letzte Etappensieger meist per Sprint gekrönt wird und die Feierlichkeiten beginnen.

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